Thailand

 

Thailand

Amtssprache: Thai
Hauptstadt Bangkok (auf Thai: Krung Thep Maha Nakhon etc., Stadt der Engel)
Staatsform Königreich
Regierungsform: Konstitutionelle Monarchie
Staatsoberhaupt: König Bhumibol Adulyadej (Rama IX.)
Regierungschef: Abhisit Vejjajiva (Premierminister)
Fläche: 513.115 km²
Einwohnerzahl 64.185.502 (Juli 2005)
Bevölkerungsdichte 125,1 Einwohner pro km²
Bruttoinlandsprodukt nominal (2007)[1] 245.659 Mio. US$ (33.)
Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner 3.737 US$ (90.)
Human Development Index 0,783 (87.) [2]
Währung Baht
Nationalhymne Phleng Chat
Nationalfeiertag 5. Dezember Geburtstag des Königs
10. Dezember Verfassungstag
Zeitzone UTC+7, keine Sommerzeit
Kfz-Kennzeichen T
Internet-TLD .th
Telefonvorwahl +66

Das Königreich Thailand  ist ein Staat in Südostasien. Es grenzt an Myanmar, Laos, Kambodscha, Malaysia, das Andamanische Meer (Teil des Indischen Ozeans) und den Golf von Thailand (Teil des Pazifischen Ozeans). Das Land wird als konstitutionelle Monarchie mit König Bhumibol Adulyadej als Staatsoberhaupt regiert, der bereits 1946 zum König ernannt wurde. Die Hauptstadt Thailands und auch mit Abstand größte Stadt des Landes ist Bangkok.

Die etwa 64,5 Millionen Bewohner sind zu 75 % Thai und zu etwa 15 % Chinesen; eine muslimische Minderheit, die Malayen, lebt in Südthailand. Der Buddhismus ist die dominierende Religion des Landes. Die Thai wanderten erst im 11. Jahrhundert in das heutige Thailand ein. Sie gründeten mehrere Königreiche, die in den folgenden Jahrhunderten vereinigt wurden. In der Epoche des Kolonialismus gelang es, die Unabhängigkeit zu wahren. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Thailand häufig vom Militär diktatorisch regiert, gleichzeitig erlebte es einen Wirtschaftsboom und entwickelte sich zu einem der wirtschaftlich führenden Staaten Südostasiens. Innenpolitische Auseinandersetzungen erschütterten die Gesellschaft in den vergangenen fünf Jahren wiederholt. In Südthailand ist separatistisch motivierte Gewalt an der Tagesordnung.

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